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Die MPU-Prüfung

MPU-Prüfung – was Sie am Tag X erwartet und wie Sie bestehen

Die MPU-Prüfung ist für viele ein schwarzer Kasten: Man meldet sich an, wird untersucht, befragt – und wartet auf den Bescheid. Auf dieser Seite erfahren Sie, wie der Prüfungstag abläuft, worauf es wirklich ankommt und wie die richtige Vorbereitung aussieht.

Der Ablauf der MPU-Prüfung

Am Prüfungstag melden Sie sich mit Personalausweis und Terminbestätigung bei der Begutachtungsstelle an – etwa der DEKRA, TÜV, PIMA oder einer anderen amtlich anerkannten Stelle. Danach durchlaufen Sie drei Stationen: Zuerst die medizinische Untersuchung mit Blutentnahme, Seh- und Hörkontrolle sowie einer körperlichen Basisuntersuchung. Anschließend folgt der computerbasierte Reaktions- und Leistungstest, der Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit misst. Den Abschluss bildet das psychologische Gespräch – der Teil, der über Ihr Ergebnis entscheidet.

Warum das psychologische Gespräch entscheidend ist

Blutwerte und Reaktionstest sind Messwerte – das Gespräch dagegen ist Eindruckssache mit klaren Kriterien. Die Gutachterin oder der Gutachter prüft, ob Sie Ihr Verhalten verstanden und nachhaltig geändert haben: Warum kam es zum Delikt? Welche Rolle spielten Alkohol, Drogen oder Fahrverhalten? Was genau ist heute anders? Auswendig gelernte Floskeln fallen sofort auf – überzeugend ist nur, wer seine eigene Geschichte schlüssig erzählen kann.

So sieht die richtige Vorbereitung aus

Eine seriöse Vorbereitung beginnt mit der Aktenanalyse: Bescheid, Laborwerte, Vorgeschichte, Fristen. Daraus ergibt sich Ihre individuelle Fragestellung – zum Beispiel Abstinenz oder kontrolliertes Trinken bei Alkohol. Anschließend arbeiten Sie Ihre Verhaltensänderung strukturiert auf und trainieren das Gespräch in realistischen Simulationen. Je nach Anlass gehören auch Abstinenznachweise über 6 bis 12 Monate dazu – mit festen Nachweisfristen, die man nicht aufholen kann. Starten Sie deshalb früh: In der kostenlosen Erstanalyse klären wir, welche Fristen für Ihren Fall gelten.

Nach der Prüfung: das Gutachten

Das Ergebnis erhalten Sie nicht am selben Tag, sondern als schriftliches Gutachten nach etwa 1 bis 2 Wochen per Post. Bei einem positiven Gutachten reichen Sie es bei der Führerscheinstelle ein – die Fahrerlaubnis wird dann wieder erteilt. Bei einem negativen Gutachten lohnt sich das genaue Lesen: Darin steht, woran es gescheitert ist. Details dazu finden Sie im Artikel MPU nicht bestanden – was jetzt? und in den 14 häufigsten Fragen zur MPU-Prüfung.

Kostenlosen Start-Termin buchen

Sie möchten wissen, was Ihre Führerscheinstelle konkret verlangt? Dann buchen Sie jetzt die kostenlose MPU-Erstanalyse – 15 bis 20 Minuten, online per Video oder persönlich in Darmstadt, telefonisch unter 0178 4955923, Mo–Sa 11–19 Uhr.

Hinweis: Eine MPU-Vorbereitung ist eine begleitende Leistung. Über das Ergebnis der MPU entscheidet ausschließlich die amtlich anerkannte Begutachtungsstelle – Garantien gibt es bei uns bewusst nicht.

Häufige Fragen

Antworten aus der täglichen Beratungspraxis – ehrlich und ohne Garantieversprechen.

Aus drei Teilen: der medizinischen Untersuchung (Blutwerte, Urin, Fähigkeiten), dem Reaktions- und Leistungstest am Computer und dem psychologischen Gespräch. Entscheidend für das Ergebnis ist fast immer das psychologische Gespräch.

Rechnen Sie mit 3 bis 4 Stunden vor Ort. Das psychologische Gespräch allein dauert in der Regel 45 bis 75 Minuten – die übrige Zeit verteilt sich auf Anmeldung, medizinische Untersuchung und den Reaktionstest.

In der Regel nicht am Prüfungstag. Das schriftliche Gutachten kommt nach etwa 1 bis 2 Wochen per Post. Ein positives Gutachten legen Sie anschließend der Führerscheinstelle vor.

Durch eine strukturierte Aufarbeitung Ihres Falls: Warum ist es passiert, was hat sich geändert, wie stellen Sie den Rückfall sicher? Dazu kommen je nach Fragestellung Abstinenznachweise mit festen Fristen. Genau dabei unterstützt Sie unsere Vorbereitung.

Ja. Sie dürfen die Stelle frei wählen und auch wechseln – zum Beispiel nach einem negativen Gutachten. Der Zeitpunkt der Wiederholung sollte aber gut geplant sein, damit die Mängel des ersten Gutachtens wirklich behoben sind.

Je nach Fragestellung etwa 450 bis 750 Euro – bei kombinierten Fragestellungen (z. B. Alkohol und Drogen) auch mehr. Diese Gebühr zahlen Sie an die Begutachtungsstelle, zusätzlich zu den Kosten für Vorbereitung und Abstinenznachweise.

Bereit für den nächsten Schritt?

15–20 Minuten, kostenlos und unverbindlich. Furkan Baris analysiert Ihre Akte und sagt Ihnen ehrlich, wie viel Vorbereitung realistisch nötig ist.