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MPU-Prüfung – FAQ

Die 14 häufigsten Fragen zur MPU-Prüfung

Wie läuft die MPU ab, wie lange dauert sie, welche Fragen kommen und was passiert bei einem negativen Gutachten? Hier finden Sie die Antworten auf die Fragen, die uns in der Beratung am häufigsten gestellt werden – ohne Werbeversprechen.

Worum es bei der MPU-Prüfung wirklich geht

Die MPU prüft nicht Ihr Wissen, sondern ob Sie das Verhalten, das zum Entzug geführt hat, verstanden und dauerhaft geändert haben. Deshalb entscheidet weniger die Wortwahl als die Frage, ob Ihre Darstellung zur Aktenlage passt und über die Zeit stabil ist.

Die drei Teile im Überblick

Der medizinische Teil prüft körperliche Befunde und Laborwerte, der Leistungstest Reaktion und Konzentration, das psychologische Gespräch Ihre Aufarbeitung. Wie diese Teile zusammenhängen, erklären wir ausführlich unter MPU Ablauf.

Ihr nächster Schritt

Wenn Sie wissen möchten, welche Fragestellung in Ihrem Fall gilt und welche Nachweise Sie brauchen, buchen Sie die kostenlose MPU-Erstanalyse – 15 bis 20 Minuten, per Video oder persönlich in Darmstadt. Telefonisch erreichen Sie uns unter 0178 4955923, Mo–Sa 11–19 Uhr.

Hinweis: Eine MPU-Vorbereitung ist eine begleitende Leistung. Über das Ergebnis der MPU entscheidet ausschließlich die amtlich anerkannte Begutachtungsstelle – Garantien gibt es bei uns bewusst nicht.

Häufige Fragen

Antworten aus der täglichen Beratungspraxis – ehrlich und ohne Garantieversprechen.

Die MPU (medizinisch-psychologische Untersuchung) ist keine Prüfung im schulischen Sinn, sondern eine Begutachtung Ihrer Fahreignung. Sie besteht aus einem medizinischen Teil, einem Leistungstest am Rechner und einem psychologischen Gespräch.

Rechnen Sie mit etwa drei bis vier Stunden vor Ort. Das psychologische Gespräch dauert meist 45 bis 60 Minuten, der Leistungstest rund 30 bis 45 Minuten, dazu kommen Untersuchung, Wartezeiten und Formalitäten.

Blutdruck, Leberwerte, gegebenenfalls Urin- oder Haaranalyse, Seh- und Reflexprüfung sowie eine körperliche Untersuchung. Beim Anlass Alkohol oder Drogen stehen die Laborwerte im Mittelpunkt.

Ein computergestützter Test zu Reaktionsschnelligkeit, Konzentration, Aufmerksamkeit und Belastbarkeit. Er ist gut trainierbar; wer ihn nicht besteht, kann ihn in der Regel als Fahrverhaltensprobe ausgleichen.

Es geht um Ihre Trink- oder Konsumgeschichte, um den Tag des Vorfalls, um Ihre heutige Lebenssituation und darum, was Sie konkret geändert haben. Auswendig gelernte Antworten fallen auf – gefragt ist eine nachvollziehbare eigene Geschichte.

Sie müssen nichts erfinden, aber Widersprüche zur Aktenlage sind der häufigste Grund für ein negatives Gutachten. Wer seinen Konsum deutlich kleiner darstellt als die Werte belegen, verliert Glaubwürdigkeit.

Das hängt vom Anlass ab. Bei hohen Promillewerten, Drogen oder wiederholten Verstößen verlangt die Führerscheinstelle meist 6 bis 12 Monate belegte Abstinenz nach CTU-Kriterien. Bei Punkten ist in der Regel kein Nachweis nötig.

Klassisch ab 1,6 Promille, bei Ersttätern mit auffälligen Begleitumständen oder Wiederholungsfällen häufig auch früher. Maßgeblich ist immer der Bescheid Ihrer Führerscheinstelle.

Die Begutachtung selbst kostet je nach Fragestellung etwa 400 bis 800 Euro. Hinzu kommen Abstinenznachweise und – falls gewünscht – die Vorbereitung. Details finden Sie auf unserer Seite zu den MPU-Kosten.

Beliebig oft. Es gibt keine Sperre nach einem negativen Gutachten. Sinnvoll ist eine Wiederholung aber erst, wenn die im Gutachten genannten Punkte tatsächlich aufgearbeitet sind.

Sie erhalten ein negatives Gutachten und müssen es nicht bei der Führerscheinstelle einreichen. Sie können ein neues Gutachten an anderer Stelle anstreben – die Akte der alten Untersuchung bleibt jedoch bei der Begutachtungsstelle.

Ja. Sie entscheiden, welcher amtlich anerkannten Begutachtungsstelle Sie den Auftrag geben. Unterschiede gibt es bei Wartezeiten, Preisen und Gesprächsklima – inhaltlich gelten überall die gleichen Beurteilungskriterien.

In der Praxis akzeptieren Führerscheinstellen ein positives Gutachten meist bis zu einem Jahr. Warten Sie zu lange mit dem Antrag, kann eine erneute Begutachtung verlangt werden.

Sie ist keine Pflicht, verhindert aber die typischen Fehler: fehlende Nachweise, unklare Zeitachse, widersprüchliche Angaben. Ob und wie viel Vorbereitung Sie brauchen, klären wir kostenlos in der Erstanalyse.

Bereit für den nächsten Schritt?

15–20 Minuten, kostenlos und unverbindlich. Furkan Baris analysiert Ihre Akte und sagt Ihnen ehrlich, wie viel Vorbereitung realistisch nötig ist.